Kolping-Schuhaktion – ein voller Erfolg!

Die Schuhaktion der Kolpingsfamilie Geretsried hat nach anfänglichen wetterbedingten Schwierigkeiten das Vorjahresergebnis übertroffen. Ca. 1,2 Tonnen Schuhe, ca. 2000 Paar Schuhe von der Sandale über Halbschuhe, Gummistiefel bis zu wertvollen Lederstiefeln, war alles dabei. Die Schuhe konnten in aufgestellten neuen Sammelcontainern in der katholischen Stadtkirche und vor dem Gemeindesaal der evangelischen Petruskirche eingeworfen werden. Es war also eine ökumenische Sammelaktion. Die Schuhe wurden von uns vorsortiert, zusummengebunden und in Kartonagen zu 12 – 24 kg verpackt. Viele Stunden wurden damit verbracht um die 59 Kartons versandfertig zu machen. Die gepackten Kartonagen wurden dann zu DHL gebracht und zu einem Sortierwerk des Kolpingwerks nach Geestland, ganz oben in Deutschland, gesendet. Die anfallenden Transportkosten übernimmt ein Sponsor für Kolping. Die Schuhe werden der Wiederverwendung und dem Recycling zugeführt. In dem Sortierwerk entscheidet sich die weitere Zukunft der Schuhe. Etwa 90 Prozent können nochmals getragen werden, das ist ein erfreulich hoher Anteil. Ca. drei Prozent gehen von hier aus in Second-Hand-Läden, ca. 27 Prozent in den Export in Schwellenländer und ca. 70 Prozent in Entwicklungsländer. Den Erlös setzt Kolping International für Projekte weltweit ein. Es werden Brunnen gebohrt, Wassertanks finanziert, Aidsweisen unterstützt, Kleinunternehmer gefördert oder Ziegenprojekte für Kleinbauern finanziert. Wichtig ist, dass es immer eine Hilfe zur Selbsthilfe ist. Wer sich weiter informieren will, findet unter www.kolping-textilrecycling.de weiterführende Informationen. Die Kolpingsfamilie Geretsried bedankt sich bei den Spendern und Unterstützern der Sammelaktion und plant schon wieder für den Januar 2020, wenn es wieder heißt: „Mein Schuh tut gut“!

Dankesgottesdienst Uganda 2018

Dankbar sein

Müssen wir dankbar sein?

Ein Land, durch Bürgerkrieg und Unruhen verwüstet –Millionen von Waisenkindern und Hungernden. Das waren die Folgen eines totalitären Herrschers und seiner Gefolgsleute. Durch private Kontakte entstand eine Brücke zwischen den Menschen dieses Landes und dem damaligen Bischof von Tororo in Uganda.

Dankbar blicken wir zurück auf die Spende von Krankenhausbetten eines großen Münchner Krankenhauses. Das war der Einstieg in ein Projekt, das uns 25 Jahre gefordert hat.

Auf den Grundmauern einer Schule aus der Zeit von IdiAmin, entstand mit großem Einsatz vieler Mitglieder und viel Organisation des damaligen Vorstandes, die Idee, eine Handwerkerschule zu errichten.

Vor Ort waren Bischof James Odongo und der Schatzmeister von Kolping Uganda Peter Gulowa die positiv treibenden Kräfte.

Da es vor Ort nichts gab um das Projekt durchzuführen wurde Container um Container nach Uganda gesandt. Inhalt: Krankenbetten, Medikamente und Decken für eine Klinik, Werkzeug, Maschinen und Bauutensilien. Ein Mammutprojekt für unsere kleine Kolpingsfamilie.

5 Teilnehmer aus unserer Kolpingsfamilie waren sogar 3 Wochen in Uganda um mit anzupacken.

Eine wichtige Stütze vor Ort war auch Pater Pius Mühlbacher von den Missions-Benediktinern aus St. Ottilien, die in der Nähe eine Station hatten. Er konnte die Menschen begleiten und immer wieder anfeuern, bei der Stange zu bleiben. Es war und ist teilweise nicht einfach, die Einstellung der Menschen zielorientiert zu führen.

Es wurden Stromleitungen verlegt, Brunnen gebohrt und Lehrer für die Schule eingestellt.

Die Schule lief und viele waren gekommen um ein Handwerk im Bereich Metall, Holzbearbeitung und Maurer zu erlernen. Später wurde auch noch eine Kfz Werkstatt eingerichtet.

Das Projekt läuft mittlerweile über 25 Jahre. In letzter Zeit haben wir dieses und im besonderen Maße die Gehälter jährlich mit 5.000 € unterstützt.

Nun ist es Zeit die Handwerkerschule und das Unternehmen Uganda abzuschließen, das als Hilfe zur Selbsthilfe angelegt war.

Das Unternehmen Uganda war aber nur möglich, durch viele Helfer und Spender aus Geretsried und Umgebung. Sogar das bayerische Wirtschaftministerium finanzierte einige Vorhaben mit. Auch unser ehemaliger Pfarrer Hans-Werner Mattes berücksichtigte uns mit 25.000 € in seinem Testament.

Alles in Allem verschlang das Projekt fast eine halbe Million.

Das Alles ist ein wichtiger Grund zu danken.

An die Helfer,
an die Organisatoren,
an alle Spender und die
wichtigen Menschen vor Ort.

Und natürlich an unseren Herrn, der uns die ganze Zeit begleitet.

Allen ein herzliches „Vergelt´s Gott“

Müllentsorgung auf Kosten der Anderen!

Seit längeren wird beim Container auf dem Parkplatz bei der Kirche Maria Hilf Sperrmüll entsorgt. Mit dem Schild möchte die Kolpingsfamilie auf diesen Missstand hinweisen. Lieber Gebrauchtkleider-Anlieferer! Mit ihrer Kleiderspende können wir Menschen helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Leider wird in letzter Zeit immer wieder am Container Müll entsorgt. Die Kosten für die Entsorgung verschlingen wertvolle Gelder,die wir nicht an Bedürftige weitergeben können.
Sollten sie hier Beobachtungen einer Müllentsorgung machen, bitten wir Sie ggf. die Autonummer sich zu notieren und uns mitzuteilen, damit wir rechtliche Schritte einleiten können. (Tel. 08171 32246)

Vielen Dank ihre Kolpingsfamilie Geretsried

Spende an die Franz-Marc-Schule in Geretsried

500 € spendete die Kolpingsfamilie Geretsried der Franz-Marc-Schule in Geretsried. Der Betrag ist für die Mittagsverpflegung der Kinder. Manche Eltern können den kleinen Beitrag dafür nicht aufbringen. Kolping hilft hier mit einem Teil des Erlöses aus den verschiedenen sozialen Aktivitäten um die Mittagsverpflegung auch für schwächere Kinder zu ermöglichen. Auf dem Bild von links Martin Tiefenmoser, den Leiter der Schule, Sigi Lorz, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Geretsried und Ursula Baindl vom Sekretariat der Schule.

 

Spende aus der Altkleidersammlung zur Erweiterung des Fuhrparks

Zur Anschaffung neuer Fahrzeuge des mittlerweile überalterten Fuhrparks der Königsdorfer Kindertagesstätte hat Sigi Lorz von der Kolpingsfamilie Geretsried 250 € aus dem letzten Erlös der Altkleider- und Altpapiersammlung an die Leiterin der Einrichtung Edith Kurzlechner überreicht. Nun kann wieder richtig Gas gegeben werden. Die Kinder freuen sich schon darauf endlich in den Frühling zu starten. Am 1. April wird auch in Königsdorf wieder gesammelt. Bitte das Sammelgut bis 9:00 Uhr an den Straßenrand stellen. Weitere Infos unter 0172/8675268.

Altkleider-sammeln für Notleidende

Die diesjährige Altkleider- und Altpapiersammlung war wieder ein voller Erfolg. Ca. 60 Helfer waren am 1. April im Einsatz. Gerade die Firmlinge, die vor ihrer Firmung ein soziales Projekt mit unterstützen sollen, waren mit großem Eifer dabei. Es tut einfach gut junge Menschen zu sehen, die da sind, wenn sie gebraucht werden. Zusammen mit den Mitgliedern der Geretsrieder Kolpingsfamilie wurden 10.060 kg Altkleider und 26.940 kg Altpapier eingesammelt und umgeladen. So mancher hatte mit Sicherheit am kommenden Tag mit Muskelkater zu kämpfen.Der Verkaufserlös von 4.365 € wir an soziale Einrichtungen, Projekte und an Hilfesuchende verteilt.

Der erste Hilferuf kam von der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes für die Aktion „Wasser für Afrika“. Kolping Geretsried hat hier 500 € an Soforthilfe gleich überwiesen.

Die Kolpingsfamilie Geretsried möchte sich an dieser Stelle auch für die Bereitstellung der Fahrzeuge bedanken, die durch Geretsried und Königsdorf fuhren um die Sammelware abzuholen. Ohne deren Hilfe wäre diese Aktion nicht möglich.

Übrigens, sollten Sie einmal „größere“ Mengen an Altkleidern oder Altpapier haben rufen sie einfach an (08171 32246). Kolping wird diese dann nach Terminabsprache bei Ihnen abholen. Es besteht auch die Möglichkeit die Altkleider in unsere Container bei den beiden Pfarrkirchen in Geretsried einzuwerfen.

Übrigens Kolping garantiert und gibt Rechenschaft, dass die Erlöse bei Hilfesuchenden ankommt, das wissen sie bei vielen Container am Straßenrand nicht.

Liaba guada Nikolo, du braver Mo………

Nikolaus wurde der Überlieferung zufolge, im 4. Jahrhundert, von seinem Onkel, Bischof Nikolaus von Myra, im Alter von 19 Jahren zum Priester geweiht und als Abt im Kloster von Sion – heute untergegangener Ort, Namensgeber eines katholischen Titularbistums – nahe seiner Heimatstadt eingesetzt. Als seine Eltern an der Pest starben, erbte Nikolaus ihr Vermögen und verteilte es an Arme: so bewahrte er mehrere junge Frauen aus seiner Nachbarschaft in seiner Heimatstadt Patara, indem er heimlich Geld durchs Fenster warf, so für eine ausreichende Mitgift sorgte und verhinderte, dass der Vater seine Töchter zur Prostitution hergeben musste. Deshalb gilt Nikolaus als Geber guter Gaben und Freund der Kinder.

Er war über Jahrhunderte Vorbild in Großzügigkeit und Nächstenliebe. Im 14. Jahrhundert entstand der Brauch des „Nikolausspiels“.

nikolausAuch bei uns in Geretsried wird dieser Brauch noch aufrecht gehalten. Die Kolpingfamilie Geretsried besucht schon seit über 40 Jahren die Familien. Jedes Jahr, Anfang November geht es mit der Vorbereitung los. Die Nikolausgewänder werden nochmal durchgesehen und es wird kontrolliert ob alles in Ordnung ist. Es werden Nikoläuse, Fahrzeuge, Fahrer und Beifahrer gesucht. Einsatzlisten werden vorbereitet, die dann in einem Zeittakt gelistet werden. 4-5 Einsatzgruppen kommen am 5.und 6. Dezember zu den Familien. Eine Marathonaufgabe ist die richtige Einteilung. Die Eltern können ab dem 23. 11. per Anruf den Heiligen Mann buchen. Kolping möchte hiermit diesen schönen alten Brauch in christlicher Form erhalten. Der Besuch ist grundsätzlich kostenlos. Die Spenden werden dann, im Sinne des heiligen Nikolaus, an Menschen, denen es oft an Vielem fehlt, weiter gegeben.

Der Besuch ist für die Besuchten und auch für den Nikolaus immer wieder ein Erlebnis. Ein Kinderlachen ist das schönste Geschenk für den Heiligen und die Begleiter. Der Brauch, den es mit Sicherheit zum erhalten Wert ist und der auch in den kommenden Jahren von Kolping weiter gepflegt wird.

Engel haben große Ohren!

Dass im goldenen Buch des Hl. Nikolaus einiges steht wo man nicht weiß, woher er dieses Wissen hat, ist uns allen mehr oder weniger bekannt. Aber, dass seine Engel oftmals gehört haben wo Menschen Schwierigkeiten oder Probleme haben ist neu.

So gibt es in unserer Stadt Familien, die zum Beispiel den Kindergartenbeitrag nicht mehr zahlen können. Andere haben ein behindertes Kind und können wichtige Hilfsmittel nur mit großem Aufwand oder gar nicht finanzieren. Kinder erzählen, dass sie bei Essen sparen und auf so manches verzichten müssen. Andere Kinder haben keine Regenkleidung um auch bei schlechtem Wetter rausgehen zu können. Manche Kinder bekommen auch kein Weihnachtsgeschenk – das geht einfach nicht. Oder eine musikalische Früherziehung ist schlichtweg nicht finanzierbar. Oder ein Flüchtlingskind möchte gerne Gitarre lernen und hat nicht die Möglichkeit, den Unterricht zu bezahlen. Und – und – und…….

Gerne schlüpft die Kolpingfamilie Geretsried in die Rolle dieses kleinen Engels mit den großen Ohren, der so manches hört. Natürlich kann man mit dem Erlös der Nikolausaktion und anderen erarbeitet Einnahmen nur einen kleinen einen Teil der Nöte in den Familien und der Kinder ein klein wenig lindern. Aber die Kolpingfamilie Geretsried kann in diesem Jahr 2.200,00 € verteilen. Zwölf Empfänger erhalten jeweils zwischen 150,00 € und 300,00 €.

Bei der Nikolausaktion waren jeden Tag 20 Helfer unterwegs um diesen alten christlichen Brauch im positiven Sinn aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Der Heilige Mann kam heuer 205 Kindern in die Familien. Die Kolpingfamilie Geretsried möchte nicht nur beim Besuch von Nikolaus Freude in die Familien bringen, sondern vielleicht auch ein kleines Lächeln für das bevorstehende Weihnachtfest in die Gesichter zaubern.

Gottesdienst anlässlich des Besuches des Landespräses

Bei unserer Kolpingfamilie war kürzlich hoher Besuch. Zum Auftakt des Herbstprogramms hielt Diözesan- und Landespräses Msgr. Christoph Huber im Pfarrzentrum Hl. Familie einen Festgottesdienst. Er thematisierte den Wert der Gemeinschaft und plädierte dafür sich wieder auf die Kernkompetenzen der Kirche zu besinnen. Jeder soll in die Gemeinschaft das einbringen, was er einbringen kann. Ein gutes Beispiel,wie das funktionieren kann, sei die Arbeit in der Geretsrieder Kolpingfamilie. Wir kennen uns, wir tun uns zusammen und stellen was auf die Beine, was allen nützen kann. Im Gottesdienst dankte der Diözesanpräses zunächst Diakon Michael Baindl für die verdiente 10 jährige Tätigkeit als Präses der Geretsrieder Kolpingfamilie. Im Anschluss wurde der neue Präses, Kaplan Thomas Neuberger die Ernennungsurkunde des Ordinariats für das Präsesamt übergeben.